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Praktisches

Rosenpflanzung

- Containerrosen

Wir liefern z.Zt. nur Containerrosen ohne Topf. Die gut durchwurzelten Wurzelballen werden mit Folie umwickelt und so für den Transport gesichert. Entfernen Sie die Folie und setzen Sie die Rose so tief in das Pflanzloch, dass die Veredlungsstelle 3 - 5 cm unter der Erdoberfläche liegt und füllen die Zwischenräume mit feinkrümeliger Erde. Gießen Sie die Rose mit ca. 5 l Wasser gut an. 

- Wurzelnackte Rosen

Bei wurzelnackten Rosen erfolgt der Versand mit einem Feuchtigkeitsvorrat. Trotzdem sollten Sie die Rosen über Nacht in einen ausreichend großen Eimer mit Wasser stellen, sodass sie sich gut vollsaugen können. Die Wurzeln und Triebe werden von uns ausreichend zurückgeschnitten. Setzen Sie die Rose in ein entsprechend großes Pflanzloch, sodass die Wurzeln nicht beengt sind und die Veredlungsstelle 3 - 5 cm unter der Erdoberfläche liegt. Feinkrümelige Erde einfüllen, mit ca. 5 l Wasser gut angießen, mit Erde anhäufeln, sodass nur die Triebspitzen herausschauen. Bis Mitte Mai angehäufelt lassen, bis sich der Austrieb zeigt. Bei bedecktem Himmel in zwei Stufen abhäufeln.

Rosen lieben schwere Böden. Sandboden oder sehr humusreiche Böden sollten Sie nach Möglichkeit mit lehmiger Erde oder Bentonit verbessern.

 

Rosenschnitt

Für den Rosenschnitt müssen Sie zwischen einmalblühenden Historischen Rosen, öfterblühenden Modernen Beetrosen und öfterblühenden Historischen oder Modernen Strauchrosen unterscheiden.

Einmalblühende Historische Rosen blühen an den im vergangenen Jahr gebildeten Trieben. Wenn Sie diese im Frühjahr auf z.B. 3 Augen zurückschneiden, werden Sie keine Blüten sehen.

Alle öfterblühenden Rosen blühen an den diesjährigen Neutrieben.

Hier finden Sie eine gut bebilderte und detaillierte Beschreibung des Schnitts der verschiedenen Gruppen:

Rosenschnitt im Rose-Biblio

 

Pflanzenschutz

Insektizide benötigen Sie in Ihrem Garten nicht! Geben Sie den Nutzinsekten und Vögeln eine Chance, denn die vernichten Sie mit Pflanzengiften auch. Es wird sich schnell ein natürliches Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen einstellen.

Wenn Sie sich an den Flecken von Sternrusstau oder Rosenrost stören, die je nach Witterung, bei dichter oder windgeschützter Pflanzung oder zu viel Schatten auch bei angeblich "sehr gesunden" Rosen leicht entstehen können, versuchen Sie es mit handelsüblichen Pflanzenstärkungsmitteln oder selbst hergestellten biologischen Brühen aus Schachtelhalm, Brennessel oder Pechnelke. Anleitungen finden Sie im Internet. Ebenso Rezepte mit Backpulver oder Milch gegen Mehltau. Bei einer großen Rosensammlung, die erfahrungsgemäß schnell zu dicht wird und in der Sie auch auf besonders anfällige Rosen nicht verzichten wollen, sollten Sie die anfälligen Rosengruppen mit einem systemisch wirkenden Fungizid nach Blattaustrieb zweimal im Abstand von 2 Wochen spritzen. Eine zweite Doppelspritzung ist meist nach dem ersten Blütenschub erforderlich. Dabei sollten Sie ein Spritzmittel mit einem anderen Wirkstoff verwenden.

Hier finden Sie alles, was sie über Rosenkrankheiten wissen wollen:

Rosenkrankheiten im Rose-Biblio